Gepostet: 04.02.2019

CF Rechtsanwälte

Rückzahlung von Kindergeld bei Auslandswohnsitz

Zur Zeit mehren sich Verfahren, in denen die Kindergeldstellen von Steuerpflichtigen, die im Ausland wohnen, Kindergeldbeträge für viele Jahre zurückfordern.

Hintergrund ist oftmals ein Abgleich mit den Meldebehörden. Viele Kindergeldempfänger haben sich bei einem Wegzug aus Deutschland zwar bei der Meldebehörde abgemeldet, nicht aber zusätzlich auch bei der Familienkasse.

In derartigen Fällen ist zu prüfen, ob eine Kindergeldbezugsberechtigung bestand. Auch Fragen der Verjährung sind mitunter relevant. Des Weiteren ist auch die Ursache für eine ggf. unberechtigte Auszahlung zu prüfen. Kann dem Steuerpflichtigen ein Vorwurf gemacht werden, wenn die Familienkassen selbst jahrelang untätig geblieben sind und die Auszahlungen nicht überprüft haben?

Wenn Sie einen Rückforderungsbescheid bekommen haben, sollten Sie genau prüfen, ob ein Einspruch gegen die Rückforderung lohnenswert ist. Sprechen Sie uns bei Fragen an. Ist die Einspruchsfrist verstrichen, wird die Rückforderung bestandskräftig.

Oft ist die Rückforderung nur der erste Schritt und das Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung folgt.

Gerne stehen wir Ihnen in Kindergeldfällen zur Verfügung und prüfen mit Ihnen, die Erfolgsaussichten eines Einspruchs und einer Verteidigung im Strafverfahren.

Wir haben bereits eine Vielzahl derartiger Fälle begleitet und vertreten Sie weltweit.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christian Fuchs
Rechtsanwalt
Kontakt
Nachricht wurde gesendet. Wir melden uns bald bei Ihnen.